Geburtstagsgedichte zum 100. Geburtstag

Der langsame, wer sein Ziel nicht aus den Augen verliert, gibt immer noch geschwinder als der, wer ohne Ziel herumirrt.

Gotthold Ephriam Lessing

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Glück

Ein grünumranktes Fenster,
die Scheiben, blind und blau,
den Blick auf stille Wälder
und grüne Tannenau.

Im Stübchen hingebreitet
hellichter Sonnenschein,
ein Tisch und drum zwei Stühle,
und du und ich allein.

Vom Garten hinterm Hause
der Kinder Lärm und Spiel;
ein Jubeln, wenn vom Baume
ein halbreif Äpflein fiel.

Das ist die Welt, die weite,
die ich mir treu behielt,
drin sich ein Herz dem andern
stets wieder neu befiehlt.

Wilhelm Holzamer

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